Sprengung der Utopie: Der Architektur-Kollaps von Pruitt-Igoe
Isolation, Vandalismus, und die brutale Demontage des modernen sozialen Wohnungsbaus in Amerika, 1954–1972
von Florian Pfeffer
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Beschreibung
In den 1950er Jahren galt der Wohnkomplex Pruitt-Igoe in St. Louis als architektonisches Wunderwerk und als die endgültige Lösung für urbane Armut. Entworfen vom Architekten des World Trade Centers, sollte es eine vertikale Utopie für die amerikanische Arbeiterklasse sein. Doch weniger als zwanzig Jahre später sprengte die Regierung die Türme medienwirksam in die Luft.
Was war passiert? Die Katastrophe lag nicht in der Bausubstanz, sondern in der grausamen Soziologie des Designs. Die kargen Betonflure, fensterlosen Treppenhäuser und isolierten Galerien, die eigentlich die Gemeinschaft fördern sollten, wurden zu gefährlichen, rechtsfreien Räumen, die die Bewohner systematisch voneinander isolierten.
Dieses Buch analysiert das berühmteste Scheitern der modernen Architekturgeschichte. Es enthüllt die toxische Mischung aus rassistischer Stadtplanung, gnadenlos gestrichenen Instandhaltungsbudgets und der Arroganz von Designern, die niemals selbst in ihren Konstruktionen leben mussten.
Verstehen Sie, wie physische Räume menschliches Verhalten diktieren, und warum der Fall von Pruitt-Igoe bis heute als eindringliche Blaupause dafür dient, wie man Städte nicht bauen darf.
Produktdetails
| ISBN | 9783565345687 |
| Verlag | epubli |
| Erscheinungsdatum | 21.03.2026 |
| Sprache | Deutsch |